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Erfahrung und Verhalten

Erfahrungen sind eng verknüpft mit bestimmten Verhaltensweisen. Wir erinnern uns:

Ideen verwirklichen sich als Erfahrung, wenn man ihnen erlaubt, das Verhalten zu beeinflussen.

Diese Verhaltensweisen erfolgen zunächst nur aufgrund der auslösenden Idee.

Das bedeutet, der Mensch könnte die Verhaltensweise jederzeit einstellen oder zurückändern, wenn er wollte. Das hätte keine wirklichen Konsequenzen, auch wenn es dem Menschen so erscheint, als hätte das Konsequenzen. (Sonst würde er sich ja nicht so verhalten.)

Das gilt für die frühen Entwicklungsphasen einer Erfahrung.

In späteren Entwicklungsphasen ändert sich das und der Mensch ist nun zu der Verhaltensweise tatsächlich in einem bestimmten Umfang gezwungen. Er kann sie nicht mehr einfach vollständig aufgeben.

Ein Beispiel ist die Abhängigkeit von bestimmten Substanzen, z.B. Medikamenten oder der Zwang, einen unangenehmen Job machen zu müssen, um genügend Geld zum Leben zu verdienen.

Dies ist ein äußerst wichtiger Punkt:

Negative Erfahrungen können in ihren fortgeschrittenen Entwicklungsphasen dazu führen, dass bestimmte mit der Erfahrung verbundene Verhaltensweisen in einem gewissen Umfang erzwungen sind. Man kann sie nicht mehr einfach aufgeben, wie das in den frühen Entwicklungsphasen einer Erfahrung möglich gewesen wäre.

Tut man es doch - versucht man diese Verhaltensweisen einfach so aufzugeben, kann das ähnlich drastische Konsequenzen haben wie die Missachtung der Randbedingungen des materiellen Systems.

nächstes Kapitel: zeitliche Ausdehnung und Intensität (Entwicklung von Erfahrungen)