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negative Prophezeiungen

Ein weiteres Merkmal der Wissenschaft sind negative Prophezeiungen:

Da gibt es den "Experten", der eine negative globale Entwicklung voraussagt und es gibt den Arzt, der seinem Patienten eine ungünstige Entwicklung seines Krankheitsverlaufs prophezeit.

Es dürfte anhand der bisherigen Ausführungen klar geworden sein, dass derartige negative Prophezeiungen die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten der negativen Entwicklung erhöhen - zumal wenn sie mit der Autorität eines "wissenschaftlichen Experten" erfolgen. Es sind Suggestionen von extrem hoher Wirksamkeit, weil das Wort solcher Experten im gegenwärtigen Weltbild alles gilt.

Es gibt aber auch im wissenschaftlichen Weltbild keinerlei sachliche, schöpferische Notwendigkeit für negative Prophezeiungen.

Sie werden ausgesprochen, "weil es eben die Wahrheit ist und weil man die Wahrheit sagen muss."

Es ist aber nicht die Wahrheit. So plausibel es innerhalb der wissenschaftlichen Weltsicht auch erscheinen mag - die Grundlagen der wissenschaftlichen Weltsicht stimmen an dieser Stelle einfach nicht. Sie funktionieren für Naturgesetze aber nicht für Erfahrungen.

Mein Empfehlung lautet an dieser Stelle: einfach damit aufzuhören und negative Prophezeiungen stecken zu lassen.

Machen wir dazu ein Beispiel:

Ein kleines Mädchen bricht sich ein Bein. Der behandelnde Arzt sagt ihr: "Es kann sein, dass das gebrochene Bein länger wird als das gesunde und dann musst Du eine Einlegesohle tragen."

Diese Prophezeiung ist an dieser Stelle besonders fatal, weil das kleine Mädchen zufällig ein Bewegungstyp ist. Leichtathletin zu werden ist ihr Traum und ihre größten Begabungen sind Weitsprung und Sprint.

Was fängt das kleine Mädchen nun mit dieser Aussage an? Ihre Gedanken beginnen um das Problem zu kreisen. Ihr junger Geist versucht das Problem zu lösen (das eigentlich gar nicht existiert) und kann es aber nicht lösen. Es fließen Unmengen von Energie in die geistige Beschäftigung damit.

Und was passiert? Der Arzt stellt bei seiner abschließenden Untersuchung fest, das das Bein tatsächlich länger geworden ist.

Zufall?

Zum Glück liegt die Verlängerung gegenüber dem anderen Bein unterhalb der Toleranzgrenze, bei der der Arzt dauerhafte Maßnahmen als nötig erachten würde.

Eine Ostheopathin stellt aber wenige Wochen später fest:

Das Bein ist gar nicht wirklich länger geworden. Es hat sich nur die Hüfte schief gestellt.

Und das ist jetzt das wirklich Interessante: Der Körper hat auf die Suggestion des Arztes reagiert und die Wirkung hervorgebracht. Aber er hat es zunächst ohne wirklich schädliche, organische Veränderungen realisiert.

Es muss aber an dieser Stelle klar gesagt werden, dass bei einem dauerhaften Einwirken der Suggestion, wie sie "dauerhafte Behandlungen des Problems" darstellen würden, organische Schäden früher oder später tatsächlich eintreten könnten.

Man sieht an diesem Beispiel deutlich, wie die Energie des Menschen von eigentlich gar nicht existierenden Problemen gebunden wird und für positive, schöpferische Belange dann nicht mehr zur Verfügung steht.

Die wissenschaftliche Weltsicht führt dazu, das der menschliche Geist immer mehr damit beschäftigt wird, Scheinprobleme zu lösen. Endloses Gedankenkreisen und sinnloser, hilfloser Aktionismus sind die Folge.

nächstes Kapitel: Kompetenzbereich (Wissenschaft)