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sich stellen

Die Gegenmaßnahmen, die eine angenommene Negativ-Entwicklung verhindern sollen, führen dazu, dass sich die negativen Erwartungen als Erfahrung zu verwirklichen beginnen.

Eine Entwicklung, die ansonsten eigentlich gar nicht so eingetreten wäre, tritt nun doch ein durch die Maßnahmen, welche diese Entwicklung eigentlich verhindern sollten.

Wenn ein Mensch die Gegenmaßnahmen einstellt, wird er direkt mit seinen negativen Erwartungen konfrontiert. Er sieht die angenommenen Negativentwicklungen ungebremst auf sich zukommen.

Das ist, was es bedeutet, sich einer Erfahrung zu stellen.

Das ist die eigentliche Herausforderung dabei, wenn man sich seinen Erfahrungen stellt:

Eine negative Situation auf sich zukommen lassen, ohne der Versuchung zu erliegen, mit Gegenmaßnahmen gegen sie anzukämpfen und sich stattdessen der Erfahrung mit ihren Gefühlen zu öffnen.

Wie stark das Befürchtete dann tatsächlich erfahren wird und in welchem Umfang es erfahren wird, das hängt davon ab, wie stark die entsprechende Erfahrung zu diesem Zeitpunkt bereits verwirklicht ist. (Dazu an späterer Stelle mehr.)

Tatsache ist aber, dass hilfloser Aktionismus die Situation niemals ändert, sondern im Gegenteil immer weiter verschärft.

nächstes Kapitel: die Pforte (Lebendiger Fluss und natürliches Handeln)